Mit der Ausschreibung „Mobilitätswende 2026/2 – Mobilitätssystem“ unterstützt die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die einen Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung des österreichischen Mobilitätssystems leisten. Im Fokus stehen neue Lösungen für die Personen- und Gütermobilität sowie zukunftsfähige Verkehrsinfrastrukturen. Für die Ausschreibung stehen insgesamt 12 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure können ihre Projekte bis zum 24. Februar 2027 einreichen. Gefördert werden sowohl lokale und regionale Demonstrationsprojekte als auch systemische Innovationen und technologische Entwicklungen für eine klimaresiliente Verkehrsinfrastruktur.
Die FFG-Ausschreibung Mobilitätswende 2026/2 fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die innovative Lösungen für ein nachhaltiges, effizientes und zukunftsfähiges Mobilitätssystem entwickeln und erproben. Im Mittelpunkt stehen drei thematische Schwerpunkte:
Lokale und regionale Demonstrationsprojekte
Gefördert werden innovative Mobilitätslösungen, die unter realen Bedingungen auf lokaler oder regionaler Ebene getestet und weiterentwickelt werden. Die Projekte sollen konkrete Mobilitätsbedürfnisse vor Ort adressieren. Dabei ist die aktive Einbindung von Gemeinden, Unternehmen, Bedarfsträgern und weiteren relevanten Umsetzungsakteuren entscheidend.
Systeminnovationen für ein zukunftsfähiges Mobilitätssystem
Dieser Schwerpunkt richtet sich an Projekte in einem frühen Entwicklungsstadium, die neue systemische Lösungen, Dienstleistungen und Prozesse für die Mobilitätswende entwickeln. Im Fokus steht das Zusammenspiel von technologischen, organisatorischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Neben der Einbindung relevanter Bedarfsträger ist ein schlüssiges Konzept zur Wirkungsanalyse und Skalierbarkeit der entwickelten Lösungen erforderlich.
Technologien und Innovationen für zukunftsfitte Verkehrsinfrastrukturen
Unterstützt werden technische Entwicklungen und Innovationen, die eine klimaresiliente, ressourcenschonende und wirtschaftliche Instandhaltung sowie Weiterentwicklung bestehender Verkehrsinfrastrukturen ermöglichen. Gesucht sind insbesondere Lösungen für oberflächengebundene Verkehrsinfrastrukturen, deren technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit nachvollziehbar dargestellt werden können.
Die Förderung richtet sich an österreichische Unternehmen und Organisationen, die mit Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Mobilitätswende beitragen möchten.
Antragsberechtigt sind unter anderem:
Je nach gewähltem Förderinstrument ist sowohl eine Einzelprojektförderung als auch eine Förderung in Kooperation mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen möglich.
Für die Ausschreibung Mobilitätswende 2026/2 – Mobilitätssystem stellt das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur insgesamt 12 Millionen Euro zur Verfügung.
Die konkrete Förderhöhe und Förderquote hängen vom gewählten Förderinstrument, der Projektart und den jeweiligen Rahmenbedingungen ab. Nähere Informationen dazu sind im Ausschreibungsleitfaden und in den jeweiligen Instrumentenleitfäden der FFG festgelegt.
Zu den grundsätzlich förderbaren Kosten zählen:
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